Neue Heimat für den „Spargelexpress“

Seit der Beschaffung zu Beginn des Jahres 2013 war unser „Spargelexpress“ MAN SL 200 zwar geschützt auf Privatgelände abgestellt, dennoch der Witterung ausgesetzt (was der Bus jedoch erstaunlich gut verkraftet hat…). Nach langer Suche konnten wir nun ebenfalls noch im Landkreis Forchheim gelegen einen bezahlbaren Hallenstellplatz ausfindig machen, in dem der Wagen witterungsgeschützt abgestellt werden kann, sodass nun endlich die optimalen Voraussetzungen für eine Fortführung der Sanierung geschaffen werden konnten.

Wir wollten bei der anstehenden Überführungsfahrt nichts dem Zufall überlassen und haben den Wagen daher zuvor bei einem befreundeten Omnibusbetrieb gründlich untersucht. Dabei zeigten sich sowohl Lenkung und Fahrwerk als auch die Bremsen als absolut funktionstüchtig! Mit einem entsprechend breiten Grinsen erfolgte die Überführungsfahrt auf rund 25 Kilometern Landstraße durch die schöne Landschaft der Fränkischen Schweiz. Nach einer guten halben Stunde war der neue Stellplatz erreicht und im warmen Abendlicht wurde noch schnell ein „Erinnerungsfoto“ gemacht, bevor der Wagen in der Halle verschwand.

Der Start des fast 1 1/2 Jahre stillgestandenen Motors war übrigens problemlos und mit vorherigem Pumpen an der Handdieselpumpe auf den ersten Versuch möglich. Weder die Kupplung noch die Bremsen waren nach der langen Standzeit im Freien fest, sodass das Verlassen des alten Stellplatzes aus eigener Kraft sofort möglich war – ob das bei einem Bus heutigen Baujahres auch so einfach wäre?!

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